Pho­to­vol­ta­ik in der Land­wirt­schaft: Steu­ern, Chan­cen & Risi­ken

Photovoltaik Anlagen

Land­wir­te ste­hen heu­te vor zahl­rei­chen steu­er­li­chen und recht­li­chen Her­aus­for­de­run­gen, auch bei der eige­nen Strom­erzeu­gung. Ein aktu­el­les Bei­spiel ist die Instal­la­ti­on von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen (PV) auf Hof­ge­bäu­den. In die­sem Bei­trag erfährst du, wie du steu­er­li­che Gestal­tungs­spiel­räu­me sinn­voll nut­zen und Risi­ken ver­mei­den kannst.

Steu­er­li­che Behand­lung von Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen

Die steu­er­li­che Ein­ord­nung einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge hängt wesent­lich von ihrer Nut­zung und der Grö­ße ab. Wird der erzeug­te Strom über­wie­gend im land­wirt­schaft­li­chen Betrieb selbst ver­braucht, kann die Anla­ge ein­kom­men­steu­er­lich dem land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betrieb (LuF) zuge­ord­net wer­den. Eine über­wie­gen­de Eigen­ver­sor­gung von mehr als 50 % gilt dabei als star­kes Indiz. Bei einer voll­stän­di­gen Ein­spei­sung in das öffent­li­che Netz wird die Anla­ge in der Regel als sepa­ra­ter, gewerb­li­cher Betrieb behan­delt. Seit dem 1. Janu­ar 2023 unter­lie­gen Lie­fe­rung und Instal­la­ti­on begüns­tig­ter Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen dem Null­steu­er­satz (0 % Umsatz­steu­er). Ein Vor­steu­er­ab­zug aus den Anschaf­fungs­kos­ten ist daher nicht erfor­der­lich, und für den Eigen­ver­brauch fällt kei­ne unent­gelt­li­che Wert­ab­ga­be an. Die lau­fen­den Ein­nah­men aus der Strom­lie­fe­rung (Ein­spei­se­ver­gü­tung) sind grund­sätz­lich umsatz­steu­er­pflich­tig. Bei gerin­gem Umsatz kann jedoch die Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung (KUR) in Anspruch genom­men wer­den.

Wich­tig ist, dass die Umsät­ze aus der Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge nicht der LuF-Durch­schnitts­satz­be­steue­rung (§ 24 UStG) unter­lie­gen, son­dern den all­ge­mei­nen Umsatz­steu­er-Regeln fol­gen.

Bei­spiel zur Regel­be­steue­rung vs. Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung

Ein kon­kre­tes Bei­spiel zeigt den Unter­schied zwi­schen Regel­be­steue­rung und Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung: Ein Land­wirt inves­tiert 60.000 Euro in eine Dach-Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge. Seit dem 1. Janu­ar 2023 unter­lie­gen Lie­fe­rung und Instal­la­ti­on sol­cher Anla­gen dem Null­steu­er­satz nach § 12 Abs. 3 UStG. Die Rech­nung ent­hält also 0 Pro­zent Umsatz­steu­er, und ein Vor­steu­er­ab­zug aus der Anschaf­fung ent­fällt. Für die lau­fen­den Umsät­ze, soweit sie inner­halb der Gren­zen der Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung lie­gen, fällt auf die Ein­spei­se­ver­gü­tung eben­falls kei­ne Umsatz­steu­er an, und es besteht kein Vor­steu­er­ab­zug aus lau­fen­den Kos­ten, wie zum Bei­spiel War­tung.

Ent­schei­det sich der Land­wirt für die Regel­be­steue­rung, muss die Ein­spei­se­ver­gü­tung mit 19 Pro­zent ver­steu­ert wer­den, im Gegen­zug kann er die in den lau­fen­den Ein­gangs­leis­tun­gen ent­hal­te­ne Umsatz­steu­er als Vor­steu­er abzie­hen. Ein Eigen­ver­brauch löst kei­ne unent­gelt­li­che Wert­ab­ga­be aus, sofern die Anla­ge unter dem Null­steu­er­satz ange­schafft wur­de. Ein­kom­men­steu­er­lich blei­ben Ein­nah­men und Ent­nah­men aus typi­schen Dach-PV-Anla­gen bis 30 kWp pro Ein­heit (maxi­mal 100 kWp pro Steu­er­pflich­ti­gem) nach § 3 Nr. 72 EStG regel­mä­ßig steu­er­frei. In die­sen Fäl­len ent­fällt sowohl die Gewinn­ermitt­lung als auch die Abschrei­bung für Abnut­zung. Greift die­se Befrei­ung nicht, bei­spiels­wei­se bei grö­ße­ren oder bestimm­ten Frei­flä­chen­an­la­gen, wer­den die Anschaf­fungs­kos­ten in der Regel line­ar über 20 Jah­re abge­schrie­ben, das ent­spricht fünf Pro­zent pro Jahr. Zusätz­lich kön­nen, sofern die Vor­aus­set­zun­gen des § 7g EStG erfüllt sind, Son­der­ab­schrei­bun­gen von bis zu 40 % im Jahr der Anschaf­fung und in den vier Fol­ge­jah­ren genutzt wer­den. Infor­ma­tio­nen zu För­der­pro­gram­men und Finan­zie­rungs­hil­fen für Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen fin­dest du hier.

Pho­to­vol­ta­ik in der Land- und Forst­wirt­schaft: zwei Sze­na­ri­en – zwei Steu­er­stra­te­gien

Klei­ne Dach­an­la­gen bis 30 kWp

Wer eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf einem land- und forst­wirt­schaft­lich genutz­ten Betrieb plant, soll­te zunächst zwi­schen klei­nen Dach­an­la­gen und grö­ße­ren Anla­gen unter­schei­den. Typi­sche Dach­an­la­gen bis 30 kWp, die auf land- oder forst­wirt­schaft­lich genutz­ten Gebäu­den oder auf Wohn- und Betriebs­ge­bäu­den instal­liert wer­den, unter­lie­gen in der Ein­kom­men­steu­er meist § 3 Nr. 72 EStG. Die dar­aus erziel­ten Erträ­ge und Ent­nah­men blei­ben steu­er­frei, solan­ge die kWp-Gren­zen pro Gebäu­de und Per­son ein­ge­hal­ten wer­den. Ins­ge­samt sind bis zu 100 kWp pro Steu­er­pflich­ti­gem mög­lich, und eine Gewinn­ermitt­lung ent­fällt in die­sen Fäl­len.

Umsatz­steu­er­lich wer­den Anschaf­fung und Instal­la­ti­on seit dem 1. Janu­ar 2023 mit 0 % Umsatz­steu­er behan­delt. Das bedeu­tet, dass kein Vor­steu­er­ab­zug aus den Anschaf­fungs­kos­ten erfor­der­lich ist und ein Eigen­ver­brauch kei­ne unent­gelt­li­che Wert­ab­ga­be aus­löst. Lau­fen­de Ein­spei­sun­gen ins Netz sind grund­sätz­lich umsatz­steu­er­pflich­tig, wobei die Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung bei gerin­gem Umsatz oft vor­teil­haft sein kann. Ab 2025 gel­ten dafür Umsatz­gren­zen von 25.000 Euro im Vor­jahr und 100.000 Euro im lau­fen­den Jahr. Ein Ver­zicht auf die Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung bin­det für fünf Jah­re. Außer­dem ist zu beach­ten, dass PV-Umsät­ze nicht der land- und forst­wirt­schaft­li­chen Durch­schnitts­satz­be­steue­rung nach § 24 UStG unter­lie­gen, sie wer­den jedoch bei der Gesamt­um­satz­gren­ze von 600.000 Euro berück­sich­tigt. Um die Pau­scha­lie­rung des Betriebs zu schüt­zen und die Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung nut­zen zu kön­nen, kann es sinn­voll sein, eine eige­ne PV-GbR mit rea­ler Sub­stanz zu grün­den.

Grö­ße­re Anla­gen und Frei­flä­chen

Bei grö­ße­ren Anla­gen über 30 kWp oder Frei­flä­chen­an­la­gen greift die Befrei­ung nach § 3 Nr. 72 EStG nicht, und die erziel­ten Gewin­ne sind regu­lär steu­er­pflich­tig. Hier bie­ten die Instru­men­te des § 7g EStG steu­er­li­che Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten. Vor der Inves­ti­ti­on kann ein Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trag von bis zu 50 % der geplan­ten Kos­ten gebil­det wer­den, und nach der Inbe­trieb­nah­me sind Son­der­ab­schrei­bun­gen von bis zu 20 Pro­zent in den ers­ten fünf Jah­ren mög­lich. Vor­aus­set­zung dafür ist eine betrieb­li­che Nut­zung mit posi­ti­ver Gesamt­ge­winn­pro­gno­se.

Umsatz­steu­er­lich bleibt die Anschaf­fung wei­ter­hin beim Null­steu­er­satz, wäh­rend die lau­fen­den Umsät­ze in der Regel der Regel­be­steue­rung unter­lie­gen. Die Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung ist bei höhe­ren Erträ­gen sel­ten sinn­voll.

Eigen­ver­brauch und gemisch­te Nut­zung

Wird der erzeug­te Strom über­wie­gend, also zu mehr als 50 Pro­zent, im land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betrieb genutzt, spricht dies ertrag­steu­er­lich für die Zuord­nung der Anla­ge zum Betrieb. Umsatz­steu­er­lich bleibt die Anla­ge jedoch außer­halb des § 24 UStG. Bei gemisch­ter Nut­zung müs­sen die Vor­steu­ern sach­ge­recht auf­ge­teilt wer­den, um steu­er­li­che Risi­ken zu ver­mei­den.

Steu­er­li­che Beson­der­hei­ten für Land­wir­te

Die steu­er­li­che Behand­lung von Land- und Forst­wirt­schafts­be­trie­ben umfasst zahl­rei­che bran­chen­spe­zi­fi­sche Regeln. Unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen kann der Gewinn nach Durch­schnitts­sät­zen gemäß § 13a EStG ermit­telt wer­den, bei­spiels­wei­se bei Betrie­ben mit höchs­tens 20 Hekt­ar Nutz­flä­che ohne Son­der­nut­zung, maxi­mal 50 Viehein­hei­ten oder wei­te­ren Gren­zen für Forst- und Son­der­nut­zun­gen. Über­schrei­tet ein Betrieb die­se Gren­zen, ent­fällt die Mög­lich­keit der Gewinn­ermitt­lung nach Durch­schnitts­sät­zen. Liegt kei­ne Buch­füh­rungs­pflicht vor, erfolgt die Gewinn­ermitt­lung in der Regel über die Ein­nah­men-Über­schuss­rech­nung nach § 4 Abs. 3 EStG, wäh­rend eine Pflicht zur Bilan­zie­rung ins­be­son­de­re dann ent­steht, wenn die Buch­füh­rungs­gren­zen nach § 141 AO über­schrit­ten wer­den. Nach den aktu­el­len Rege­lun­gen lie­gen die­se Gren­zen bei 800.000 Euro Umsatz und 80.000 Euro Gewinn, und die frü­he­re Wirt­schafts­wert-Gren­ze ent­fällt ab 1. Janu­ar 2025.

Umsatz­steu­er­lich kön­nen Land­wir­te häu­fig die Durch­schnitts­satz­be­steue­rung nach § 24 UStG nut­zen, aller­dings nur für Umsät­ze aus dem land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betrieb, etwa für die Lie­fe­rung eige­ner Erzeug­nis­se oder land­wirt­schaft­li­che Dienst­leis­tun­gen. Nicht­land­wirt­schaft­li­che Ein­nah­men, wie die Ein­spei­se­ver­gü­tung aus einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge, unter­lie­gen den all­ge­mei­nen umsatz­steu­er­li­chen Regeln. In bestimm­ten Fäl­len kann auch die Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung sinn­voll sein. Beson­ders rele­vant ist, dass bei der Gesamt­um­satz­gren­ze von 600.000 Euro im Vor­jahr sämt­li­che Unter­neh­mensum­sät­ze berück­sich­tigt wer­den. Hohe Ein­nah­men aus Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen kön­nen daher die Anwen­dung der Pau­scha­lie­rung ver­hin­dern, auch wenn die­se Umsät­ze selbst nicht unter § 24 UStG fal­len.

Beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen bei gemisch­ter Nut­zung

Beson­ders kom­plex wird es, wenn Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen in bestehen­de land­wirt­schaft­li­che Struk­tu­ren inte­griert wer­den. Hier muss sorg­fäl­tig zwi­schen land- und gewerb­li­chen Ein­künf­ten abge­grenzt wer­den, um unge­woll­te steu­er­li­che Fol­gen zu ver­hin­dern. Bei einer gemisch­ten Nut­zung des erzeug­ten Stroms, etwa teil­wei­se für den Betrieb und teil­wei­se pri­vat, ist eine sach­ge­rech­te Auf­tei­lung der Vor­steu­er erfor­der­lich. Ein Bei­spiel: Wird der Strom zu 70 Pro­zent betrieb­lich genutzt und zu 30 Pro­zent pri­vat, darf auch nur 70 Pro­zent der Vor­steu­er gel­tend gemacht wer­den. Zusätz­lich kön­nen gewerb­li­che Ein­künf­te Aus­wir­kun­gen auf die Zuge­hö­rig­keit zur land­wirt­schaft­li­chen Sozi­al­ver­si­che­rung haben, was in der Pra­xis oft über­se­hen wird.

Check­lis­te: Wich­ti­ge Fra­gen für Land­wir­te mit Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge

Bevor du steu­er­li­che Ent­schei­dun­gen triffst, prü­fe unbe­dingt:

✅ Wird der PV-Strom über­wie­gend ein­ge­speist oder selbst ver­braucht?
✅ Ist die Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung sinn­voll oder lohnt sich der Vor­steu­er­ab­zug?
✅ Ist der Betrieb nach § 13a EStG oder per Bilanz zu füh­ren?
✅ Droht der Ver­lust der Pau­scha­lie­rung durch PV-Ein­nah­men?
✅ Wie wirkt sich eine gemisch­te Nut­zung auf die Sozi­al­ver­si­che­rung aus?

Wenn du nicht alle Fra­gen sicher beant­wor­ten kannst, bie­ten wir dir ger­ne eine indi­vi­du­el­le Bera­tung an.

Steu­er­li­che Bera­tung für Pho­to­vol­ta­ik und Land­wirt­schaft

Die Kom­bi­na­ti­on aus Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen und land­wirt­schaft­li­chem Betrieb bie­tet wirt­schaft­lich inter­es­san­te Mög­lich­kei­ten, bringt jedoch auch steu­er­lich kom­ple­xe Anfor­de­run­gen mit sich. Ob bei der rich­ti­gen Ein­ord­nung als land­wirt­schaft­li­cher oder gewerb­li­cher Betrieb, der Wahl zwi­schen Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung und Regel­be­steue­rung oder der kor­rek­ten Auf­tei­lung der Vor­steu­er: Ohne fun­dier­te steu­er­li­che Ana­ly­se kön­nen unnö­ti­ge Belas­tun­gen oder Ver­lus­te ent­ste­hen.

Als spe­zia­li­sier­te Steu­er­kanz­lei mit Fokus auf Pho­to­vol­ta­ik in der Land­wirt­schaft beglei­ten wir unse­re Man­dan­ten von der ers­ten Pla­nung bis zur voll­stän­di­gen steu­er­li­chen Inte­gra­ti­on. Dabei legen wir beson­de­ren Wert auf rechts­si­che­re Struk­tu­ren, pra­xis­taug­li­che Lösun­gen und eine lang­fris­tig trag­fä­hi­ge steu­er­li­che Stra­te­gie.

Gre­gor J. Enck
Wirtschaftsprüfer | Steuerberater
Dipl. - Kaufmann

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